Tag 12 (ab ins Halbfinale)

play-offs tag 12

№44
Salavat Yulaev 2
Torpedo 1
0:0 | 2:1 | 0:0

Das letzte Viertelfinalspiel stand unter keinem guten Stern. Ein Bus mit Fans von Torpedo wurde am frühen Morgen in einen Verkehrsunfall verwickelt, wobei ein Mann ums Leben kam und sechs weitere schwer verletzt wurden. Spieler und Trainer von Torpedo trugen Trauerzeichen (schwarze Binde bzw. Anstecker) und viele Fans in Ufa trugen dunkle Kleidung.

Im Spiel war Salavat im ersten Drittel tonangebend. Bei beiden Toren von Salavat sah Torpedos Torhüter Kasutin unglücklich aus. Der erste Treffer wurde abgefälscht, beim zweiten hat er noch versucht die Scheibe mit seinem Blocker zu bekommen, fiel aber zur Seite. Der Torpedo-Verteidiger Grigoryev fiel ebenfalls auf die Torlinie, konnte die Scheibe aber auch nicht mehr aus dem Tor kratzen. Salavat hat zudem mit einigen fragwürdigen Abseitspässen im PP geglänzt. Zweimal rutscht der Puck über die Linie? Schon eigenartig. Das entscheidende Salavattor kam von Sergei Zinovyev, der nach langer Verletzung seine Rückkehr gebührend begehen konnte. Während Kasutin also alles andere als gut aussah, gelang Vasilevsky ein ziemlich spektakulärer Save gegen Parshins Strafschuss (wegen Werfens eines Schlägers von Dubrovsky). Auch die letzte Drangphase Torpedos am Ende des Spiels überstand er mit Ruhe.

photo credit: khl.ru

Andrei Vasilevsky (photo credit: khl.ru)

+

Widmen wir uns den Halbfinalisten. Im Westen begegnen sich SKA – Lokomotiv, Lev – Donbass, im Osten Magnitogorsk – Sibir, Barys – Salavat.

Zumindest Magnitogorsk wurde etwas mit den fünf Spielen gegen Admiral gefordert. Wir werden schauen, ob Koshechkin zu seiner Form findet und ob in Novosibirsk ein Kraut gegen die erste Reihe gewachsen ist.

Barys kann ausgeruht in die Serie gegen Salavat gehen. Ari Ahonen, der finnische Torwart, ist mit einem gebrochenen Schlüsselbein verhindert und wurde von Yeremeyev (geboren 1975) würdig ersetzt (94% Fangquote). Ob Zhailauov, der kasachische Stürmer, zur Mannschaft stoßen wird, ist fraglich. Er wurde von Fans in die Luft geworfen und unsanft fallen gelassen. Es besteht Verdacht auf eine Gehirnerschütterung.

Mit Lokomotivs ausgezeichneter Defensive und der neuen Torgefährlichkeit kann die Serie gegen SKA ein echter Knüller werden. Aber ich dachte auch nach dem ersten SKA-Spiel gegen CSKA, das wir es mit „der“ Serie der Play-offs zu tun haben.

Donbass wird die eigenen Heimspiele gegen Lev in Bratislava spielen. Slovan-Fans, die im Besitz von Saisontickets sind, sind in das letzte Spiel gratis reingekommen. Ich bin nicht sicher, ob das auch für die nächsten Spiele gilt, aber zumindest würden sich die slowakischen Fans freuen, wenn der Rivale aus Tschechien besiegt wird. In der Hinsicht kann Donbass auf einen Heimspielcharakter hoffen. Diese Serie könnte „strafrechtlich“ auffällig werden. Donbass hat sich gegen Riga nicht zurückgehalten und Lev hat gegen Medvescak die Muskeln spielen lassen.

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