Halbfinale Spiel 5

playoffs halbfinale 05

SKA – Lokomotiv: Bereits in den ersten Minuten war klar, dass die Schiedsrichter diesmal nichts durchgingen ließen. Alexandrov wurde für einen Schubser vorm eigenen Tor bestraft, der normalerweise übersehen wird. Auch Galimov durfte im ersten Drittel gleich zweimal für einen Stockschlag raus.

SKA schoss den Führungstreffer durch Dallman, Loko’s Ausgleich kam über Gorokhov. Für diesen Treffer war Kovalchuk zumindest teilweise verantwortlich und auch sonst hatte er ziemlich Koordinationsprobleme mit seinen Mitspielern (Cervenka). Ich fand Loko war im ersten Drittel einen Ticken besser als SKA, im zweiten waren sie dann aber deutlich überlegen. Das 1:2 von Galimov ging einer Reihe nach Angriffen voraus, bei denen Salak gut gehalten hat. Ausgerechnet nach einem gewonnen Bully komtm die Scheibe zu Galimov, der aus spitzem Winkel eine Lücke in Salak’s Abwehrstellung findet. Normalerweise hätte er die Ecke nur zumachen müssen. Chudinov hat es sich in der 40. Minute erlaubt, Plotnikov von hinten auf den Kopf zu hauen (also ehrlich!). Das Überzahltor durch Averin zum 1:3 kam, als es in der fast vollbesetzten St.Petersburger Arena still geworden war und man nur noch die Sprechchöre der Loko-Fans hörte.

SKA’s Anschlusstreffer (Thoresen) war dem schlechten Powerplay von Lokomotiv zu verdanken, da es ihnen zu diesem Zeitpunkt nur noch darauf ankam, die Uhr runterlufen zu lassen. Folge: ein Tor in Unterzahl.

Absolutes Highlight des Spiels war dann aber der Kampf zwischen Holos und Kovalchuk nach Ende des Spiels. Zuerst wurde Kovalchuk von Sanford geschubt und als Holos sich dazwischenwarf, begann Kovalchuk auf ihn einzudreschen. Er wude dann mit 2+5+20 bestraft, ist aber beim sechsten Spiel in Yaroslavl wieder dabei.

Jiri Novotny - einer der sieben Spieler, die vergessen haben ihren Pass einzupacken (photo credit: fb/lev)

Jiri Novotny – einer der sieben Spieler, die vergessen haben ihren Pass einzupacken (photo credit: fb/lev)

Lev – Donbass: Armes Lev. Das sogenannte „Heimspiel“ umgeben von Pfiffen und Buhen. Wie es aussieht, findet das sechste Spiel nun doch in Donetsk statt. Diese Entscheidung kommt ziemlich spät und sorgt dafür, dass bereits verkaufte Tickets nun ihre Gülitgkeit verlieren und beide Mannschaft erst jetzt ihre Reisevorbereitungen treffen können.

Barys – Salavat: Die Stimmung in der Arena in Astana war sehr gut. Nach dem ersten Drittel stand es 1:1, wobei Barys besser ins Spiel gefunden hatte und tonangebend war.
Auf dem Eis heizte sich die Stimmung im zweiten Drittel auf, nachdem Nigel Dawes unglücklich gegen die Bande geknallt war und liegen blieb. Dazu muss man sagen, dass er den Kopf bereits in Kniehöhe gehalten hat, ehe er gestoßen wurde. Dawes kam übrigens wenig später ins Spiel zurück.
Was ich an Yeremeyev (Barys‘ Torwart) mag, ist seine ruhige Art, die Scheibe zu seine Mitspieler zu spielen.
Nicht gefallen hat mir Arturs Kulda, der sich einige Fehler erlaubte und viel zu lange auf dem Eis war. 26 Minuten heute, im Durchschnitt über 25 Minuten.
Vasilevsky hatte im dritten Drittel einige Glanzparaden.
Mir ist schleierhaft, warum Salavats Spieler Streit mit Kristian Kudroc suchen. Der Mann ist über 2 Meter groß und wiegt über 100 Kilo.

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