Liveblogging Lev – Loko Spiel 5

Wer nun Amboss oder Hammer ist, werde ich heute live beantworten. Den Stream gibt bei Laola1.tv.

Bei Lev hat man nicht vergessen, dass in Yaroslavl nur eine Instrumentalvariante der tschechischen Hymne gespielt wurde. Prompt gibt es die russische Hymne diesmal auch nur als Tonbandaufnahme. „Kde domov muj“ wird von einer Sängerin geträllert.

Der oberste Rang der O2-Arena ist leer, doch alle anderen Sitzbereiche sind gut gefüllt.

Trotzdem hört man nach fünf Minuten die ersten zaghfaften Loko-Rufe.

Erste wirklich gefährliche Aktion in der 7. Minute. Vehanen wird von allen Seiten bearbeitet, verwendet aber den alten Opossumtrick, legt sich flach auf den Rücken und stellt sich tot. Funktioniert für den Moment.

Platt hatte die Scheibe schon unter ihm durchschieben können, aber Sevc verhinderte schlimmeres. Der Puck wurde unter den Teppich gekehrt. Ein Teppich namens Petri.

Der Equipment-Manager von Lev, dessen Namen mir nicht geläufig ist, riskiert weiterhin sein Leben, indem er sein Kopf- und Barthaar in den Farben der tschechischen Flagge färbt. Hat er die Riesenwarnhinweise auf der Packung der Coloration nicht gelesen? Haarefärben ist tödlich.

So ein echter harter Hund trotz wahrscheinlich jeder Gefahr.

Kurzes Verwirrspiel in der neutralen Zone. Chernikov fasst sich ein Herz.

Tor Lev. Sanford jetzt schon restlich bedient. Ein langer Schuss von der blauen Linie durch Nakladal sengelt an den Roten als auch den Weißen vorbei. Sanford ahnt und sieht nichts. 1:0

Michal Repik hatte wohl doch noch ein Körperteil am Puck und das im Fallen. Er wird auf der Bank von Mitspielern geherzt, als sein Name ausgerufen wird.

Loko über rechts durch die neutrale Zone.

Ein Mann, der selbst einen Play-off Schnauzer trägt, klettert über die leeren Sitze der vordersten Reihe, um einen Puck zu stibitzen.

Loko mal über links, aber Lev kontrolliert die eigene Zone gut.

Konkov mit der ersten Strafe. Yakovlev bekommt den Puck und versucht ein Unterzahltor zu schießen. Nicht so gierig, mein Freund. Das hatten wir doch erst im letzten Spiel.

Loko setzt an den Banden trotz Unterzahl aggressiv nach. Aber jetzt findet Lev zur eigentlichen Angriffsformation und es reicht ihnen, wenn Azevedo mit einem Schlagschuss vorm Bully aufs Tor zielt. Sanford zieht alles zusammen. Die Scheibte geht links an ihm vorbei ins Tor. 2:0

Noch vier Minuten im ersten Drittel.

Platt mit einem Tor? Tor! Ja, er kommt frei und aus kurzer Distanz zum Schuss und bringt die Scheibe hoch über Vehanen Schulter rein. Vorlage von Redlihs. 2:1

Das sind ja ganz neue Töne. Hat Vehanen einen kleinen Durchhänger? Muss das Attribut WELTKLASSE in Zukunft klein geschrieben werden, wenn es vor seinen Namen gesetzt wird?

Holos spielt hinter dem eigenen Tor Katz und Maus mit einem Lev-Stürmer.

++

2. Drittel beginnt:

Nemec mit dem ersten Torschuss aus der Drehung.

Lev’s Cheerleader Outfits müssen die billigsten der gesamten Liga sein. Baumwollshorts und ein T-Shirt. Noch schlimmer ist aber, dass sich einige der Cheerleader jetzt unterhalb der Kamera platziert haben.

Redlihs darf auf die Bank und wird am Hintern getätschelt.

Konkov’s Torschuss war nicht schlecht, aber als er sich hinsetzt, gibt es nur Schulterklopfen.

Alles hinsetzen! Ich kann nichts sehen, wenn hier ständig Köpfe am unteren Bildrand auftauchen.

Oh? Novotny zu Fall gebracht? Oder hat ihn das Gewicht seines Barts zu Boden gezogen?

Mäenpää (kein Witz!) nicht im Abseits wie die Wiederholung zeigt.

Da höhnen sie wieder die Gool-Fächer der Prager Fans. Repik mit der Reingabe und Birner mit dem Tor. Sanfords Beine waren nicht lang genug. 3:1

Und jetzt auch noch das Singen, das wunderschön klingt, wenn es dir gilt.

Dave Kings Haare können glücklicherweise nicht mehr schlohweiß werden.

Lev kann jetzt natürlich auf Konter warten. Vielleicht auch das Spiel in die Ecken lenken, etwas versacken lassen und hoffen, dass Loko sich das Leben mit Fouls schwer macht.

30 Minuten sind bereits gespielt.

Immerhin Apalkov mit einem Torschuss, den Vehanen ruhig stellt.

Vrana nagelt seinen Gegner hinter Sanfords Tor an die Bande.

Cheerleader „Kostüme“ in Großaufnahme: immernoch schrecklich. Das sind Klamotten, mit denen man sich schlafen legt.

Die Luft ist raus. Lev macht soviel wie nötig, aber keinen Schritt mehr.
Geografie-Modul: das Spiel verflacht zusehends.

Auch die Zuschauer rufen jetzt: „Lauf Lev, lauf Lev!“ Bringt’s was?

Gute Aktion von Konkov, der sich eine Torchance ertänzelt.

Petrov hat ein Check unglücklich am Oberarm getroffen.

Tor Platt. 3:2

Your own personal Jesus wird kurz angespielt und wer die Wiederholung sieht, weiß, dass man gerade Zeuge von gottgleichen Fähigkeiten geworden ist. Platts Puckkontrolle macht es möglich. Er hält die Scheibe auf dem Weg zum Tor in der Luft und lupft sie dann an Vehanen vorbei. Platt zieht Loko an den eigenen Schnürsenkeln aus dem Sumpf.

Powerplay für Loko. Die Fans quittieren die Entscheidung mit Pfiffen.

Loko kann Druck aufbauen, aber ein weiteres Tor fällt ersteinmal nicht.

+++

Hier kann man das Tor noch einmal ansehen. Mitzählen bitte! 1, 2, 3! Vorlage von Plotnikov, der zwei Verteidiger beschäftigt.

Das dritte Drittel beginnt:

Man kann sich vorstellen, dass bei Jalonen in der Kabine stand, die eine Hand am Whiteboard, die andere an der Gardine. Lev kommt mit deutlich mehr Elan aufs Eis.

Die erste Rangelei vorm Tor, nachdem die ersten Spiele nichts als Rangelei (mit gelegentlichen Hockeyunterbrechungen) war.

Oh! Sanford geht weit raus, landet neben dem Tor. Gut, dass der Puck bereits hinter der Linie war.

Der Linie hinterm Tor, nicht der Torlinie.

Heftige Pfiffe weil Kronwalls Check zu spät kam, aber die Schiris lassen laufen.

Wie in alten Zeiten. Thörnberg lässt Redlihs an seiner verschwitzten Achsel schnuppern. Hinter ihm fallen zwei Schiris auf das Netz des Tors.

50 Minuten sind bereits gespielt.

Ich bin mir nicht sicher, wer den Waldschrad-Wettbewerb gewinnen würde: Novotny oder Thörnberg.

Gragnani mit Bummeln im Hintern. Seine Trippelschritte wirken als würde er auf der Stelle laufen.

Laola-Wellen in der Arena. Parole lautet weiterhin: hinsetzen.

Thörnberg muss wegen Beinstellens (klares) raus.

Apalkov versucht die Scheibe nach vorne durchzustecken, aber sie trudelt harmlos zur Seite.

Loko muss nach dem Wechsel neu aufbauen. Erster Versuch. Zweiter Versucht. Der klappt. Platt mit dem Direktschuss von rechts. Ja will der hier nen Hattrick schießen?

Scheibe wieder raus und es bleiben 30 Sekunden Powerplay übrig.

Noch fünf Minuten zu spielen.

9500 Zuschauer schauen sich das Spiel an.

Lev setzt sich in Lokos Hälfte fest.

Kurzes Scharmützel vor Vehanen’s Tor. Er fällt aber niemand ist da, der schießt.

Timeout Loko. Sanford hört sich den Quatsch kurz an, merkt dann, dass er Torwart ist und läuft zurück zu seinem Tor.

Thörnberg hat die Scheibe und weiß, dass er nicht mehr schießen muss. Lev schindet Zeit.

Sanford ist raus. Loko versucht es noch zweimal, aber Lev ist viel zu abgebrüht, um hier noch was anbrennen zu lassen.

Damit gewinnt Lev 3:2 und steht nun im Gagarin-Cup-Finale. Wer sie dort erwartet, entscheidet sich vielleicht schon morgen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s